Donnerspass: Pierre Omer & Stewarts Garages Conspiracy Crew


Schüür Luzern
20:30

Der Genfer Pierre Omer hat sich für Album Nr. 3 (wenn man das Nebenprojekt The Twango Club nicht mitrechnet) diese Mal mit einer illustren Schar von Musikern aus der Deutschschweiz zusammengetan:

Pierre Omer: vocals, guitar
Roland Bucher (auch: Grey Mole): drums
Christian Aregger (auch: Grey Mole): banjo, guitar
Rob „Panti Christ“ Butler (auch: The Shit): bass
Julien Israelian (auch: The Imperial Tiger Orchestra). drums, effects

Aufgenommen wurde im Londoner Space Eko-Studio (Martina Topley Bird u.a.) und musikalisch geht Omer einen Schritt weg vom ruhigen Folk Noir, den man von seinem ersten Album kennt. Obwohl das neuste Werk deutlich Omers musikalische Schrift trägt, von seiner charakteristischen, dunklen Stimme geprägt wird und sowohl mit dem Blues als auch dem Swing liebäugelt, öffnet der Genfer Multiinstrumentalist hier den musikalischen Horizont deutlich: Die erste Single „End of the World“ versprüht den Geist von The Clash, „international man of mystery“ swingt erfrischend, schmückt sich mit fantastisch verspielten Gitarren und Banjos ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern handelt auch von einem Banker, der nicht in einem Börsencrash, sondern einem Flugzeugabsturz umkommt. Der Walzer „at night the sea is ours“, wo Omer seit langem wieder zum Akkordeon greift (am Horn: G. Rag), erinnert in seiner Weite an australische Klassiker und überrundet in seiner wunderbaren Wehmut gar Pierre’s frühere Band The Dead Brothers.